Mountainbike-Touren im Bayerwald und Böhmerwald

Die hier beschriebenen und von uns gefahrenen MTB-Touren entlang der Bayerisch-Böhmischen Grenze zwischen dem Großen Falkenstein und dem Moldaustausee führen großteils über Waldwege bzw. Forstwege und Asphaltstraßen. GPS ist empfehlenswert, ebenso ist aufgrund der Steigungen bei diesen Touren etwas Kondition und Ausdauer hilfreich.

Übersichtskarte – alle Touren
GPS-Tracks – alle Touren (gpx)


Lindberg - Zwiesler Waldhaus - Großer Falkenstein - Lindberg

Auf den Großen Falkenstein – Länge: 41 Km, Gesamtanstieg: 1210 Hm
Lindberg – Schleicher – Zwiesler Waldhaus – Großer Falkenstein – Spiegelhütte – Lindberg

Vom Parkplatz am Rathaus in Lindberg fährt man hinunter nach Theresienthal, hier in den Böhmweg abbiegen und dann auf einem Forstweg über Schleicher und Schleicherschwelle zum Zwieslerwaldhaus. Ab hier folgt, zunächst auf Teer, später auf Schotter, ein 6km langer und steiler Anstieg bis zum Gipfel des Großen Falkenstein (Einkehrmöglichkeit im Falkensteinschutzhaus). Zurück geht es auf Forstwegen, über Ruckowitzschachten, Spiegelhütte und Jungmeierhütte zum Ausgangspunkt in Lindberg.

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Finsterau/Buchwald - Modrava - Prasily (Stubenbach) - Buchenau - SpiegelauDen böhmischen Wassern entlang – Länge: 69 Km, Gesamtanstieg: 1200 Hm
Finsterau/Buchwald – Modrava – Prasilly – Buchenau – Spiegelau

Von Spiegelau P&R fährt man mit dem Finsteraubus (Nationalparkbus mit Radanhänger, erster Bus 07:55 Uhr) zunächst bis zur Landesgrenze in Finsterau/Buchwald. Mit dem Rad geht´s auf der böhmischen Seite entlang der Grenze weiter Ri. Pürstling (Breznik), dann dem Maderbach, der Vydra und später dem Chinitz-Tettauer Schwemmkanal entlang bis nach Stubenbach (Prasily). Nun wird es wieder steiler, man überquert im Falkensteingebiet die Grenze, fährt hinunter nach Buchenau (Einkehrmöglichkeit) und von da über die Frauenauer Trinkwassertalsperre nach Oberfrauenau. Ab hier geht es auf dem Nationalparkradweg über Altposchingerhütte und Klingenbrunn Bahnhof zurück nach Spiegelau.

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Haidmühle - Strazny - Buchwald - Bischofsreut - HaidmühleJenseits und diesseits der Grenze – Länge: 58 Km, Gesamtanstieg: 940 Hm
Haidmühle – Strazny – Buchwald/Finsterau – Mitterfirmiansreut – Bischofsreut – Haidmühle

Diese Tour führt zunächt wieder von Haidmühle nach Neuthal (Nove Udoli) und ab da links, auf der böhmischen Seite, immer der Grenze entlang über Strazny, die Scheurecker Schwelle und das ehem. Fürstenhut hinauf nach Buchwald (Bucina). Hier in Buchwald, am höchsten Punkt der Tour, besteht eine Einkehrmöglichkeit im tschechischen Gasthof „Alpenblick“. Auf der deutschen Grenzseite fährt man über die Hammerklause, Hinter- und Mitterfirmiansreut, Schnellenzipf und Bischofsreut/Marchhäuser wieder zurück nach Haidmühle.

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Haidmühle - Schwarzenberger Schwemmkanal - Plöckensteinsee - Moldaustausee/Nova Pec - HaidmühlePlöckensteinsee und MoldaustauseeLänge: 53 Km, Gesamtanstieg: 850 Hm
Haidmühle – Schwarzenberger Schwemmkanal – Plöckensteinsee – Moldaustausee/Nova Pec – Stozec – Haidmühle

Von Haidmühle Richtung Neuthal (Nove Udoli), dann rechts hinauf zum Schwarzenberger Schwemmkanal. Hier dem Kanal folgen und später einen etwas steileren Abstecher zum Plöckensteinsee hinauffahren. Zum verkürzen der Tour kann man diesen Abstecher auch weglassen. Weiter nach Hirschbergen (Jeleni) und von da das Seebachtal hinunter bis nach Nova Pec (Einkehrmöglichkeiten). Zurück nach Haidmühle über Tusset (Stozec) immer der idyllischen Moldau entlang.

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Moldaustausee - UmrundungUmrundung des Moldaustausees – 83 Km
Von Nova Pec (Neuhofen) entgegen Uhrzeigersinn um den gesamten Moldaustausee. Relativ gemütliche aber auch längere Radtour (83Km).

Start ist in Nova Pec, am nordwestlichen Ende des Stausees. Die ersten 15km sind leicht hügelig und man fährt auch ztw. auf alten, ruppigen Schotter- bzw. Teerstraßen. Danach radelt man relativ eben, meistens auf gut asphaltierten Radwegen und Straßen, vorbei an den Badestränden von Lipno („Tschechisch Rimini“) und Frymburk. Im letzten Drittel wird es nochmal etwas hügeliger. Einkehrmöglichkeiten sind auf der Nordostseite des Moldaustausees (Lipno, Frymburk…) genügend vorhanden.

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Perlesreut – Saldenburg – Tittling – Schrottenbaummühle – PerlesreutDreiburgenland und Ilztal – Länge: 49 Km, Gesamtanstieg: 1050 Hm
Perlesreut – Furth –  Saldenburg – Tittling – Ilztal/Schrottenbaummühle – Perlesreut

Man fährt von Perlesreut über Kirchleiten und Furth (Haus i. Wald) bis zur Furthmühle. Ab hier die Ilz aufwärts, über eine Wanderbrücke und danach etwas steiler hinauf nach Gumpenreut. Auf Forstwegen durch den Saldenburger Wald, zum Saldenburger Weiher, zum Dreiburgensee und weiter nach Tittling. Ab Tittling über den Bahnradweg hinunter zur Ilz bei Kalteneck und hier folgt man dem Uferweg flußaufwärts bis zur Schrottenbaummühle (Einkehrmöglichkeit). Zurück über Eisenbernreut nach Perlesreut auf der Kreisstraße.

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Bierhütte - Schwendreut - Haidl - Leopoldsreut - Almberg - Hammerklause - Finsterau - BierhütteHaidel, Leopoldsreut, Almberg – Länge: 64 Km, Gesamtanstieg: 1500 Hm
Bierhütte – Schwendreut – Haidel – Leopoldsreut – Almberg – Hammerklause – Finsterau – Bierhütte

Vom Parkplatz in Bierhütte fährt man zunächst noch ca. 2km auf der Hauptstraße nach Freyung/Speltenbach, ab hier auf kleineren Gemeindestraßen bis Oberseilberg. Nun geht´s auf Sand- bzw. Forstwegen, immer durch Wälder zum Aussichtsturm am Haidel (1167m) und vorbei an den verlassenen Dörfern Schwendreut und Leopoldsreut bis nach Philippsreut. Von Philippsreut radelt man über den Grandelberg zum Almberg (1139m, Einkehrmöglichkeit), dann über die Hammerklause nach Finsterau (Museumsdorf) und von da durchs Reschbachtal wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Bierhütte. Diese Radtour wurde mit E-Bikes gefahren!

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