Mountainbike GPS-Touren im Bayerwald und Böhmerwald

Mountainbike-Touren im Bayerwald und BöhmerwaldMountainbike GPS-Touren im Bayerischen Wald, entlang der Bayerisch-Böhmischen Grenze und durch Wälder und Dörfer um das Ilztal.

Die hier beschriebenen MTB-Touren führen über Wanderwege, Forstwege und Asphaltstraßen. Alle Touren wurden von uns gefahren und die jeweiligen GPS-Tracks wurden aufgezeichnet. Aufgrund der hügelig-bergigen Landschaft des Bayerischen Waldes ist bei diesen Touren etwas Kondition und Ausdauer hilfreich (alternativ E-Bike).

Übersichtskarte
GPS-Tracks – alle Touren (gpx)

1.  Lamer Winkel und Schwarzer See - 57km, 1300Hm
2.  Auf den Großen Falkenstein - 41km, 1210Hm
3.  Den böhmischen Wassern entlang - 69km, 1000Hm
4.  Jenseits und diesseits der Grenze - 58km, 940Hm
5.  Plöckensteinsee und Moldaustausee - 53km, 850Hm
6.  Umrundung des Moldaustausees - 83km, 400Hm
7.  Dreiburgenland und Ilztal - 49km, 1050Hm
8.  Keltendorf, Ilztal, Ohetal - 41km, 800Hm
9.  Oberes Ilztal, Wackelstein, Brotjacklriegel - 48km, 1300Hm
10.  Haidel, Leopoldsreut, Almberg - 64km, 1500Hm
11.  Nationalparkrunde zur Racheldiensthütte - 47km, 1120Hm
12.  Böhmische Runde - Pürstling, Polednik, Fürstenhut- 69km, 1150Hm

 


Lamer Winkel und Schwarzer See1.  Lamer Winkel und Schwarzer See – Länge: 57km, Gesamtanstieg: 1300Hm
Bayer. Eisenstein – Brennes – Lamer Winkel – Schwarzer See – Spicak – Bayer. Eisenstein

Eine anstrengende Tour mit langen Anstiegen und langen Abfahrten. Vom Nationalpark-Parkplatz in Bayerisch Eisenstein fährt in Richtung Eisensteinermühle, von hier 5km auf einer Forststraße hinauf zum Brennes. Nun geht es lange bergab bis in den Lamer Winkel. Ab Lam (Einkehrmöglichkeit) fährt man wieder bergauf, zunächst auf einer Landstraße Richtung Rittsteig/Grenze und dann, großteils durch Wald, auf der tschechischen Seite des Osserkamms über den Schwarzen See und Spicak (Spitzberg) zurück nach Bayer. Eisenstein. Diese Radtour wurde mit E-Bikes gefahren!

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Auf den Großen Falkenstein2.  Auf den Großen Falkenstein – Länge: 41km, Gesamtanstieg: 1210Hm
Lindberg – Schleicher – Zwiesler Waldhaus – Großer Falkenstein – Spiegelhütte – Lindberg

Vom Parkplatz am Rathaus in Lindberg fährt man hinunter nach Theresienthal, hier in den Böhmweg abbiegen und dann auf einem Forstweg über Schleicher und Schleicherschwelle zum Zwieslerwaldhaus. Ab hier folgt, zunächst auf Teer, später auf Schotter, ein 6km langer und steiler Anstieg bis zum Gipfel des Großen Falkenstein (Einkehrmöglichkeit im Falkensteinschutzhaus). Zurück geht es auf Forstwegen, über Ruckowitzschachten, Spiegelhütte und Jungmeierhütte zum Ausgangspunkt in Lindberg.

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Den böhmischen Wassern entlang3.  Den böhmischen Wassern entlang – Länge: 69km, Gesamtanstieg: 1000Hm
Finsterau/Buchwald – Modrava – Prasilly – Buchenau – Spiegelau

Von Spiegelau P&R fährt man mit dem Finsteraubus (Nationalparkbus mit Radanhänger, erster Bus 07:55 Uhr Fahrräder werden ab 2018 nicht mehr mitgenommen) zunächst bis zur Landesgrenze in Finsterau/Buchwald. Mit dem Rad geht´s auf der böhmischen Seite entlang der Grenze weiter Ri. Pürstling (Breznik), dann dem Maderbach, der Vydra und später dem Chinitz-Tettauer Schwemmkanal entlang bis nach Stubenbach (Prasily). Nun wird es wieder steiler, man überquert im Falkensteingebiet die Grenze, fährt hinunter nach Buchenau (Einkehrmöglichkeit) und von da über die Frauenauer Trinkwassertalsperre nach Oberfrauenau. Ab hier geht es auf dem Nationalparkradweg über Altposchingerhütte und Klingenbrunn Bahnhof zurück nach Spiegelau.

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Jenseits und diesseits der Grenze4.  Jenseits und diesseits der Grenze – Länge: 58km, Gesamtanstieg: 940Hm
Haidmühle – Strazny – Buchwald/Finsterau – Mitterfirmiansreut – Bischofsreut – Haidmühle

Diese Tour führt zunächt wieder von Haidmühle nach Neuthal (Nove Udoli) und ab da links, auf der böhmischen Seite, immer der Grenze entlang über Strazny, die Scheurecker Schwelle und das ehem. Fürstenhut hinauf nach Buchwald (Bucina). Hier in Buchwald, am höchsten Punkt der Tour, besteht eine Einkehrmöglichkeit im tschechischen Gasthof „Alpenblick“. Auf der deutschen Grenzseite fährt man über die Hammerklause, Hinter- und Mitterfirmiansreut, Schnellenzipf und Bischofsreut/Marchhäuser wieder zurück nach Haidmühle.

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Plöckensteinsee und Moldaustausee5.  Plöckensteinsee und MoldaustauseeLänge: 53km, Gesamtanstieg: 850Hm
Haidmühle – Schwarzenberger Schwemmkanal – Plöckensteinsee – Moldaustausee/Nova Pec – Stozec – Haidmühle

Von Haidmühle Richtung Neuthal (Nove Udoli), dann rechts hinauf zum Schwarzenberger Schwemmkanal. Hier dem Kanal folgen und später einen etwas steileren Abstecher zum Plöckensteinsee hinauffahren. Zum verkürzen der Tour kann man diesen Abstecher auch weglassen. Weiter nach Hirschbergen (Jeleni) und von da das Seebachtal hinunter bis nach Nova Pec (Einkehrmöglichkeiten). Zurück nach Haidmühle über Tusset (Stozec) immer der idyllischen Moldau entlang.

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Umrundung des Moldaustausees6.  Umrundung des Moldaustausees – 83km, Gesamtanstieg: 400Hm
Von Nova Pec (Neuhofen) entgegen Uhrzeigersinn um den gesamten Moldaustausee. Relativ gemütliche aber auch längere Radtour (83km).

Start ist in Nova Pec, am nordwestlichen Ende des Stausees. Die ersten 15km sind leicht hügelig und man fährt auch ztw. auf alten, ruppigen Schotter- bzw. Teerstraßen. Danach radelt man relativ eben, meistens auf gut asphaltierten Radwegen und Straßen, vorbei an den Badestränden von Lipno („Tschechisch Rimini“) und Frymburk. Im letzten Drittel wird es nochmal etwas hügeliger. Einkehrmöglichkeiten sind auf der Nordostseite des Moldaustausees genügend vorhanden (Lipno, Frymburk…).

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Dreiburgenland und Ilztal7.  Dreiburgenland und Ilztal – Länge: 49km, Gesamtanstieg: 1050Hm
Perlesreut – Furth –  Saldenburg – Tittling – Ilztal/Schrottenbaummühle – Perlesreut

Man fährt von Perlesreut über Kirchleiten und Furth (Haus i. Wald) bis zur Furthmühle. Ab hier die Ilz aufwärts, über eine Wanderbrücke und danach etwas steiler hinauf nach Gumpenreut. Auf Forstwegen durch den Saldenburger Wald, zum Saldenburger Weiher, zum Dreiburgensee und weiter nach Tittling. Ab Tittling über den Bahnradweg hinunter zur Ilz bei Kalteneck und hier folgt man dem Uferweg flußaufwärts bis zur Schrottenbaummühle (Einkehrmöglichkeit). Zurück über Eisenbernreut nach Perlesreut auf der Kreisstraße.

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Keltendorf/Ringelai, Ilztal, Ohetal8.  Keltendorf, Ilztal, Ohetal – Länge: 41km, Gesamtanstieg: 800Hm
Keltendorf bei Ringelai – Furthmühle – Ilztal/Schrottenbaummühle – Heiblmühle – Ohetal/Ringelai – Keltendorf

Start ist der Parkplatz am Keltendorf bei Ringelai, man fährt Ri. Perlesreut, dann auf einem Feldweg zur Scharrmühle, weiter über Biberbach und Furth zur Furthmühle. Ab hier geht es auf dem Ilztalwanderweg flußabwärts über die Dießensteiner Leite, Schneidermühle zur Schrottenbaummühle (Einkehrmöglichkeit). Weiter der Ilz entlang, kurz vor Fürsteneck verlässt man das Ilztal, es geht hinauf nach Loizersdorf, hier über Hirtreut zur Heiblmühle. Nun fährt man das Ohetal aufwärts zur Messerschmittmühle und über Kühbach und Ringelai zurück zum Keltendorf. Diese Radtour wurde mit E-Bikes gefahren!
Einkehrmöglichkeiten wären z.B. die 4 Biergärten in der Schrottenbaummühle, im Kapellenhof (leicht Abseits, etwas vor Kühbach), in Ringelai und im Keltendorf.

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Oberes Ilztal (Furthmühle) - Wackelstein - Kleiner Aschenstein - Brotjacklriegel9. Oberes Ilztal – Wackelstein – Kleiner Aschenstein – Brotjacklriegel – Länge: 48km, Gesamtanstieg: 1300Hm
Oberes Ilztal (Furthmühle) – Wackelstein – Kleiner Aschenstein – Brotjacklriegel

Diese Tour beginnt am Wanderparkplatz an der Furthmühle (430m) bei Haus im Wald. Man folgt der Ilz flußaufwärts bis zu einer Wanderbrücke, auf der anderen Flußseite geht es steil hinauf nach Gumpenreut. Hier auf der Kreisstr. Ri. Loh/Solla, kurz vor Loh ein Abstecher zum Wackelstein (620m), danach weiter bis Bärndorf, hier abzweigen und auf Waldwegen zum Aussichtfelsen Kl. Aschenstein (Geißlstein, 913m), nun fährt man etwas bergab und anschließend wieder bergwärts zum Brotjacklriegel (1010m). Zurück über Schöfweg, Innernzell, Schönberg, Eberhartsreut und zum Schluß folgt man wieder der Ilz bis zum Ausgangspunkt in der Furthmühle. Diese Radtour wurde mit E-Bikes gefahren!
Einkehrmöglichkeit im Turmstüberl am Brotjacklriegel bzw. in den, auf der Tour liegenden Orten. Der schwarzer GPS-Track ist eine schwierigere Variante über Grafenau mit 57km und 1700Hm Gesamtanstieg.

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Haidel, Leopoldsreut, Almberg10.  Haidel, Leopoldsreut, Almberg – Länge: 64km, Gesamtanstieg: 1500Hm
Bierhütte – Schwendreut – Haidel – Leopoldsreut – Almberg – Hammerklause – Finsterau – Bierhütte

Vom Parkplatz in Bierhütte fährt man zunächst noch ca. 2km auf der Hauptstraße nach Freyung/Speltenbach, ab hier auf kleineren Gemeindestraßen bis Oberseilberg. Nun geht´s auf Sand- bzw. Forstwegen, immer durch Wälder zum Aussichtsturm am Haidel (1167m) und vorbei an den verlassenen Dörfern Schwendreut und Leopoldsreut bis nach Philippsreut. Von Philippsreut radelt man über den Grandelberg zum Almberg (1139m, Einkehrmöglichkeit), dann über die Hammerklause nach Finsterau (Museumsdorf) und von da durchs Reschbachtal wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Bierhütte. Diese Radtour wurde mit E-Bikes gefahren!

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Hohenau, NP-Zentrum, Racheldiensthütte, Spiegelau, Grafenau11. Hohenau, NP-Zentrum, Racheldiensthütte, Spiegelau, Grafenau – Länge: 47km, Gesamtanstieg: 1120Hm
Nationalparkrunde – Hohenau, NP-Zentrum, Racheldiensthütte, Spiegelau, Grafenau

Diese Radtour beginnt in Hohenau, man fährt über Kirchl, Schönbrunnerhäuser, dann überquert man eine Wanderbrücke am Sagwasser und fährt auf Waldwegen zum NP-Zentrum Neuschönau. Ab hier folgt man dem NP-Radweg nach Westen zweigt nach Gugelöd ab und erreicht über die Diensthüttenstraße die Racheldiensthütte (Einkehrmöglichkeit). Anschließend geht´s auf einem NP-Radweg zur Martinswiese und weiter nach Spiegelau. Hier führt ein tlw. wurzeliger, steiniger MTB-Radweg einem Kanal entlang zum Großarmschlager Stausee. Von da weiter über Grüb nach Grafenau (Einkehrmöglichkeit) und dann auf Sand- und Waldwegen über Neudorf, Elmberg und Saldenau zum Ausgangspunkt in Hohenau.

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Buchwald, Pürstling, Modrava, Polednik, Fürstenhut12. Böhmische Runde – Pürstling, Polednik, Fürstenhut – Länge: 69km, Gesamtanstieg: 1150Hm
Finsterau/Buchwald – Moldauquelle – Pürstling – Modrava – Polednik (Mittagsberg) – Dreiseenfilz – Königsfilz – Fürstenhut

Start ist in Finsterau/Buchwald am Grenzübergang – Zufahrt mit PKW bis 09:00 Uhr erlaubt. Auf der Fahrt nach Pürstling im Lusental kann man einen kurzen Abstecher zur Moldauquelle machen. Von Pürstling (Ausschank) gehts hinunter nach Modrava, hier durchs Madertal und dann hinauf zum Mittagsberg (Polednik). Zurück über das Dreiseenfilz wieder nach Modrava (evtl. Einkehr, z.B. Brauerei Lyer), danach auf der Straße über Kvilda nach Borova Lada (Ferchenheid), hier im Königsfilz befindet sich der größte Moorsee Tschechiens. Von Borova Lada fährt man über die ehem. Siedlung Fürstenhut (altes Hegerhaus – kleiner Biergarten) zurück zum Ausgangpunkt nach Buchwald.

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