Der Hochwalddistriktsteig – Im einsamen Bergwald *

HochwalddistriktsteigDer berühmte Hochwalddistriktsteig verläuft auf ca. 1200 Höhenmetern (Zwölfhunderterlinie) in einer Ebene zwischen Grenzsteig und dem Oberen Horizontalsteig, einem der Hauptwanderwege im Nationalpark Bayerischer Wald.

Dieser alte, etwa 9km lange Hauptforststeig zog sich früher durch einen Bergwald vom Rachelsee bis hinüber zum Teufelsloch und weiter zum Böhmweg am Lusen. Heute quert man auf dem mittlerweile aufgelassenen Hochwalddistriktsteig nur noch Reste des ehemaligen Bergwaldes, dafür hat man jetzt absolute Einsamkeit und beeindruckende Aussichten, besonders am Westteil des Steiges mit seinen steilen Hängen unterhalb des Bärenlochriegels.
Nicht markierte Wege, die sogenannten „sonstigen Wege und Steige“ im Kerngebiet dürfen lt. Nationalparkverordnung nur in der Zeit vom 15.07. bis 15.11. eines jeden Jahres begangen werden.

Der Hochwalddistriktsteig hat eine Gesamtlänge von 9km, er wurde in dieser Beschreibung zur besseren Übersicht in HWDS-West und HWDS-Ost geteilt. Im gesamten Steigverlauf muß man immer wieder liegendes Totholz und morastiges Gelände queren!

Friedl Thorward schrieb 1980 in seinem Buch "Mein wildes Waldgebirge" über den HWDS sehr treffend: "Der Hochwalddistriktsteig wurde in den vergangenen Jahrzehnten von Kennern als der einsamste aller Waldsteige gepriesen und über alles gelobt. Im Winter ist er kaum zu finden, seine Begehung ist daher gefährlich. Den Sommer über ist er auf lange Strecken naß und stellenweise morastig. Wer ihn geht, dem ist, als tauchte er für Stunden unter in einem grünen Meer. Er sollte über gute Ausrüstung, über Erfahrung und Ausdauer verfügen."

Wegbeschreibungen, Steigkarten und GPS-Tracks: Mittige Zustiege zum HWDS sind …

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